Alarmierung und Funk
Die Alarmierung der Einsatzkräfte wird wiefolgt durchgeführt.

Sierenenalarm:
Ein Signalton von der Dauer 3 x 15 sek.
- Auslösung von Hand im Rüsthaus
- Auslösung über die Florianstation in Murau
- Auslösung über die Landeswarnzentrale in Graz
SMS Alarmierung:
Zusätzlich zur Sirenenalarmierung wird an jeden Feuerwehrmann eine SMS geschickt. Für kleinere Ensätze wo z.b. nur eine Gruppe oder ein Trupp benötigt wird kann die Alarmierung auch nur über SMS erfolgen.
Alarmierungsarten: durch den Telekommunikationsanbieter "blaulichtSMS"
- SMS Alarmierung Mobiel (Handy)
- Automatische Alarmierung (LAWZ,Funkalarmierung,..)
- WEB Alarmierung (Internet)
Mit dem Dienst SMS (Short Message Service) können Textnachrichten normalerweise nur von einem GSM-Endgerät zu einem Anderen übertragen werden (Point to Point). Bei der Alarmierung von Einsatzkräften müssen jedoch meist von einer zentralen Stelle aus, wie z. B. Feuerwehrleitzentrale oder vom Kommandant direkt, viele verschiedene Einsatzkräfte, mit unterschiedlichen Endgeräten in allen verfügbaren GSM-Netzen, verständigt werden (Point to Multi-Point).
Zusätzlich müssen diese Alarme auch vollautomatisch von einem EDV-System heraus (z.B. LAWZ), oder durch Empfang von speziellen Codierungen im Betriebsfunk, ausgelöst werden können.
Alle eingehenden Alarmierungen werden unter Verwendung von verschiedenen Kriterien eindeutig auf dessen Berechtigung und Gültigkeit geprüft. Neben der generellen Berechtigung wird auch pro Alarmierungsfall geprüft, ob dieser Alarm-Initiator den gewünschten Alarm für die entsprechenden Teilnehmer auslösen darf. Durch die Vergabe von differenzierten Berechtigungsprofilen ist größtmögliche Sicherheit gewährleistet.
Die Einstellungen und Berechtigungen können benutzerfreundlich von jedem Internet-PC und von jeder Organisation selbst durchgeführt werden.

Kommunikation in den Feuerwehren.
Für die Kommunikation im steirischen Feuerwehrwesen wird ein eigenes Funknetz verwendet.
Jeder Bezirk verfügt über einen eigenen Kanal (Frequenz) auf dem die Feuerwehren ihren Funksprechverkehr abwickeln. Über dieses Frequenzband erfolgt auch die Alarmierung der Feuerwehren durch Funksirenensteuerung.
Jeder Bezirk verfügt über eien eigene Funkleitstelle "Florian" genannt. Unsere befindet sich in Murau und ist für die Alarmierung und weiterleitung von Nachrichten zwischen den Feuerwehren und anderen Einsatzorganisationen verantwortlich.
Darüber hinaus gibt es noch eine landesweite Frequenz, welche allen Feuerwehren für überörtliche Einsätze zur Verfügung steht.
Funk wird in der Kommunikation zwischen Einsatzleitung und den eingesetzten Kräften oder zu eingesetzten Atemschutztrupps
verwendet.
Die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmitglieder im Sachgebiet Funk/Kommunikation beginnt auf Ortsebene durch die Funkbeauftragten der Feuerwehren. Diese Veranstalten in regelmäßigen Abschnitten ihre Funkübungen.
Auch im Bereich Funk/Kommunikation gibt es schon spezielle Bewerbe wie das Funkleistungsabzeichen in den Stufen Bronze Silber und Gold. Hier steht wie bei allen anderen Bewerben die Ausbildung und der sportlicher Wettkampf im Vordergrund.
Der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze wird auf Bezirksebene die Funkleistungsabzeichen in Gold und Silber werden an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark durchgeführt.
Jeden Freitag um 19.00 Uhr wird zur Überprüfung der Funkanlage und der Funksprechgeräte eine Funksprechprobe durchgeführt, wobei die Feuerwehren des Bezirkes von der Florianstation Murau angefunkt werden.

Folgende Geräte stehen der Feuerwehr Oberwölz für den Feuerwehrfunk zur Verfügung:
Büro
- Motorola Radius am 900
- Ericson P-200
- Ericson P-200
TLFA
- Motorola GP 900
- Motorola CM 360
KLFA
- Elin EM 800-80
- Motorola GP 900
- Motorola GP 900 mit Headset
RFA
- Elin EM 850-80
- Motorola GP 950
- AET LG 300
