Atemschutzgeräte
Informationen zum Atemschutzgeräteträger.
Der Aufgabenbereich der Atemschutzgeräteträger reicht vom klassischen Brandeinsatz, Verkehrsunfall bis hin zur Bergung von Verletzten aus Schächten und Silos. Jeder Atemschutzeinsatz ist für den Atemschutzgeräteträger eine große physische und psychische Belastung. Die wesentlichen Voraussetzungen für diesen körperlich extrem anspruchsvollen Einsatzdienst liegen in der medizinischen Tauglichkeitsuntersuchung dem so genannten (AKL- Test). Ziel dieser Untersuchung ist es, die persönliche Sicherheit der Atemschutzgeräteträger während der Ausbildung und während des Einsatzes mit professioneller Qualität zu gewährleisten. Nach bestandenem AKL- Test muss der dreitägige Atemschutzgeräteträger-Lehrgang in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark besucht werden. Nach Abschluss dieses Kurses ist der Feuerwehrmann für den Einsatz mit dem Atemschutzgerät bestens vorbereitet.

Zur persönlichen Ausrüstung des Atemschutzgeräteträgers gehören:
- Schutzjacke
- Schutzhose
- Feuerwehrhelm
- Feuerwehrstiefel
- Feuerwehrhandschuhe
- Flammschutzhaube
- Atemschutzgerät
- Atemschutzmaske
- Todmann Warner
- Feuerwehrgurt
Die Feuerwehr verfügen zur Zeit über 6 Atemschutzgeräte.
- 3 Stück im Tanklöschfahrzeug
- 3 Stück im Rüstfahrzeug
- 12 Stück Reserveflaschen
Atemschutzgeräte |
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| Stück | 6 Stück |
| Einsatz Zeit | ca. 30 Minuten |
| Druck | 200 Bar |
| Luftvorrat | 1600 Liter |
| Flasche | Stahl 2x4 Liter |
| Gewicht | 15 kg |
Atemschutzüberwachungstafel |
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| Zur Überwachung von bis zu drei Trupps | |
| bis zu 3 Mann je Trupp | |
| zusätzlich 3 Truppmänner | als „Sicherungstrupp in Bereitstellung |
Aus und Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger.
Um Erlerntes weiterzugeben und die Zusammenarbeit des Atemschutztrupps zu vertiefen werden in regelmäßigen Abständen spezielle Übungen für die Atemschutzgeräteträger durchgeführt. Das Wissen und die Kondition der Atemschutzgeräteträger wird bei den Übungen die über das ganze Jahr verteilt sind sehr gefordert.
Ein wichtiger Punkt der Aus- und Weiterbildung ist die Atemschutzcontainerübung. In dem mit Gas beheiztem Container werden verschiedene Szenarien angefangen vom Treppenbrand über den Brand von Gasflaschen bis hin zum plötzlich einsetzenden FlashOver durchgespielt. Bei den hohen Temperaturen (bis zu 700°C) gehen die Feuerwehrmänner an ihre persönlichen Grenzen. Wobei die Sicherheit der Feuerwehrmänner an erster Stelle steht. Nach der Einsatz wird mit der Überwachungsperson der Einsatz besprochen und es werden Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt!
Da die Einsätze immer komplexer werden und bei manchen Kameraden die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehrschule schon Jahre - bei vielen sogar Jahrzehnte her ist, gibt es den Bewerb der Atemschutzleistungsprüfung (ASLP), die in den drei Stufen Bronze, Silber und Gold durchgeführt wird.
Die Stufen Bronze und Silber werden in den Bezirken abgehalten. Die Stufe Gold wird in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark abgehalten. Die Prüfung wird in Truppstärke von 1:3 durchgeführt.
Die ASLP ist in fünf Stationen zu absolvieren:
Station 1: Theoretische Prüfung (Fragenkatalog)
Station 2: Richtige Inbetriebnahme der Pressluftatmer
Einsatzzeitberechnung (Gruppenkommandant)
Station 3: Menschenrettung
Station 4: Innenangriff
Station 5: Kurzprüfverfahren (Atemschutztrupp)
Einsatzdokumentation (Gruppenkommandant)








